Daniel Karavan
«Dorfplatz» (1994)

Mitten auf dem Areal steht die Architekturplastik «Dorfplatz» des israelischen Künstlers Daniel Karavan, der heute in Paris lebt. Sein Auftrag: einen Platz zu den Themen «Kommunikation» und «Fliessen» zu gestalten – als Metapher auf unsere sich stets verändernde Welt.

In seiner eigenen geometrischen Formensprache schuf Karavan ein Werk, das Licht und Schatten, den Lauf des Wassers und die Musik des Windes eindrücklich miteinander kombiniert. Quader, Quadrate, Dreiecke, Pyramiden und Kreise symbolisieren die Energien der Erde (Grünflächen), des Wassers (Wassertreppe), des Feuers (Lichtkanal) und der Luft (Stele).

Die Stele ist zugleich Sonnenuhr. Von ihr aus verläuft eine blaue Lichtlinie exakt nach Nord-Süd. Die Wassertreppe besteht aus zwölf Stufen als Symbol für die zwölf Stunden eines Halbtages. Das Amphitheater nimmt mit seinem Durchmesser Bezug auf den Innenhof des Reitgebäudes.